Wie ist es bei Dir? Beobachtest Du, dass es oft so ist, dass Du Deine eigenen Ansprüche hinter die, der Anderen stellst - ob es nun der Vorgesetzte, ein Kunde, der oder die neue Geliebte oder ein Kind ist.

Fühlst Du Dich dann wütend, schuldig, ängstlich, verwirrt, abhängig und bedürftig? Vielleicht benimmst Du Dich dann übertrieben streng und verstärkst Deine Kontrollbemühungen.

Meistens ist es so, dass wir in Zeiten mit höherer Belastung genau diesen Verhaltensweisen zurückkehren. Das wir auf einmal vergessen, dass wir der wichtigste Mensch in unserem Leben sind. Nur wir allein können uns glücklich machen – indem wir uns unsere Bedürfnisse und Ansprüche vornan stellen.

Zum Beispiel bei Menschen, die mit Co-Abhängigkeits- und schweren Kindheitsproblemen zu tun haben, überträgt sich der Stress meist auf ihre Beziehungen.

Ich kenne kaum Jemanden, der eine super schöne und entspannte Kindheit hatte und auch ich selbst kann mich nicht dazu zählen. Ich glaube, wir sind in einer Zeit groß geworden, in der noch viele alte Konflikte geklärt werden mussten. Viele Glaubenssätze unserer Eltern, wie man zu sein hat oder wie man sich zu verhalten hat, prägen unsere Generation der Anfang Vierziger bis weit in die heute Fünzigjährigen hinein.

Ich kann mich daran erinnern, dass es ein Frevel war unangepasst zu sein. Das es immer darum ging, sowenig wie möglich aufzufallen, damit auch kein Nachbar oder sonst irgendwer mitbekommt, was eigentlich hinter verschlossenen Türen zu Hause abging.

Und dabei haben wir uns selbst verloren, haben die Masken, die uns unsere Eltern bereitgelegt hatten, freiwillig aufgesetzt und mitgespielt. Dies macht uns in gewisser Weise zu Co-Abhängigen. Und ich habe selbst auch schon in einer solchen Partnerschaft gelebt.

Doch die gute Nachricht! Du musst nicht in der Co-Abhängigkeit verharren. Du musst Dich weder schämen noch schuldig fühlen, noch anderen die Schuld für Deinen Zustand geben. Denke einfach daran, Deine eigene Stärke geltend zu machen.

Und hier macht Übung den Meister! Übe, übe und übe, Deine Kraft dafür einzusetzen, sorgsam mit Dir selbst umzugehen, mit wem Du es auch zu tun hast, wo auch immer Du bist oder was Du auch tust. Darum geht es beim Loslassen! Es geht nicht darum, dass Du andere versuchst zu kontrollieren, dass Du eine abweisende Haltung einnimmst, sondern es geht darum, dass Du für Deine eigenen Belange einstehst. Das ist Selbstliebe. Sorge gut für Dich, denn wenn es Dir gut geht, dann geht es auch Deinem Umfeld gut.

Beginne am besten heute damit, nach Deiner inneren Stärke zu schauen und sie für Dich verfügbar zu machen. Beginne dort, wo Du gerade stehst. Schau nach Deinen Stärken, um in die Selbstfürsorge zu gelangen. Was kannst Du Dir Gutes tun?

Konzentriere Dich heute auf alles, was Dir die Kraft gibt, auf Dich selbst zu achten. Lass Dich dabei nicht von Ängsten oder falschen Scham- und Schuldgefühlen behindern und schau was passiert. Notiere die wichtigsten Dinge, die Dir Kraft geben und Deine stärksten Eigenschaften, die Dich in die Selbstfürsorge und Selbstliebe bringen. 

Wenn Du magst, schick sie mir an loslassen@jana-sorgalla.de und wenn Du weitere kostenlose Tipps zum Loslassen erhalten möchtest, dann trage Dich in meinem Newsletter ein. 


Loslassen mit Yin Yoga & Klang

Und wenn Du am 17. November 2018 Dir einmal etwas Gutes tun möchtest, lade ich Dich herzlich ein zum Mini-Workshop YIN Yoga & KLANG.

Ganz sanft wirst Du während dieser Stunden getragen. Du wirst für 2,5 Stunden in die Welt der Urklänge entführt...mit sanften Yin Yoga, Klangreisen, kurzen Klangschalenmassagen und Zeit NUR FÜR DICH! Du darfst loslassen...

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