Du weißt es bestimmt schon: Herzschmerz wird gelindert, wenn Du bereit bist loszulassen.

Wenn Du an einem Teil Deines Lebens festhältst, der Dich nicht mehr zufriedenstellt oder der einfach nicht mehr funktioniert, Dir Deine Energie raubt, Dich unglücklich macht, Dein Selbstwertgefühl senkt, kann kein Raum für Heilung entstehen.

Loslassen zu können ist eine der Grundvoraussetzungen für glückliche Beziehungen aller Art, aber gerade in Liebesbeziehungen.

Viele Menschen und gerade wir Frauen neigen dazu, uns selbst etwas vorzumachen und wir lassen vermeintlich los um Festzuhalten. Betrügst Du Dich auch manchmal selbst, in dem Du Dir und Deinem Gegenüber vormachst, Du würdest loslassen? Insgeheim nur aus der Angst heraus, die Kontrolle zu verlieren und allein zu sein oder zu bleiben. Und Du tust nur so als ob Du loslässt.

Loslassen kann man nicht gewaltsam. Schon allein der Versuch, Dir jemanden aus den Kopf zu schlagen oder aus dem Herzen zu reißen, wird scheitern. Das Gegenteil passiert. Du denkst immer intensiver an das Gegenüber und steigerst Dich in Trauer, Depression, Sucht und Kontrollverhalten. Du bist im Mangel und genau um diesen Mangel kreisen Deine Gedanken. Das Schlimme daran ist, Dir geht es damit leider immer schlechter.

Doch nun die gute Nachricht. Du kannst lernen zu lieben und es zulassen, neue Wege zu gehen anstatt immer wieder die alten Trampelpfade zu betreten und Dich im Kreis zu drehen.

Das für viele von uns unangenehm empfundene Wort „loslassen“ funktioniert, wenn Du wirklich bereit bist, gewohnte Schwächen wie Klammern, Kontrollieren, Warten und Erwarten, Druck und Schuldzuweisungen aufzugeben bzw. zu transformieren. Das ist ein etwas längerer Entwicklungsweg aber sehr lohnenswert.

Warum hältst Du an etwas fest, was Dich traurig macht oder Dich leiden lässt? Festhalten heißt Stillstand. Und Du blockierst Dich auf Deinem Entwicklungsweg. Was hast Du davon, wenn Du in einem Drama hängenbleibst? Du hoffst insgeheim, dass Dich Dein Gegenüber aus Deiner misslichen Lage befreit und Du durch ihn „gerettet“ wirst. Das ist der Traum an dem Du festhältst, selbst wenn sich keine positive Entwicklung abzeichnet.

Stell Dir doch einfach mal bildlich vor, dass Du Dich aus Angst vor einem Abgrund, in den Du stürzen könntest, krampfhaft an einem Rettungsseil festklammerst. Ist es dann nicht logisch, dass Du dieses Seil als einen Art Hoffnungsschimmer nicht loslassen willst.

Als Kinder waren wir solchen angsteinflösenden Situationen hilflos ausgeliefert, doch nun bist Du erwachsen und es ist Zeit, Deine alten Wunden zu betrachten, zu heilen und zu transformieren. Denn bringst Du den Mut auf Dich im Loslassen zu üben, wirst Du die Erfahrung machen, das der Abgrund, vor dem Du Dich gefürchtet hast, nichts weiter als eine Illusion ist. Tatsächlich hast Du nämlich nur drei Zentimeter über dem Boden geschwebt und Dein Drama vom Sturz aus tausend Meter Höhe war nur in Deiner Fantasie inszeniert. Dir schien es nur so, als sei Dein Leben ohne die Zuneigung, Liebe und Anerkennung Deines Gegenübers wertlos.

Leider behindert uns oft die Angst vor dem Fall oder dem Verlust, dass wir dem Leben seinen freien Lauf lassen können. Meist verharren wir im Festhalten so lange bis durch eine Verschlechterung der Situation das Leben eingreift und wir gezwungen werden loszulassen.

Mit Loslassen meine ich heute vor allem, Deinem Gegenüber seine Freiheit lassen zu können. Denn zu glauben, alleinigen Anspruch auf jemanden zu haben ist ein Trugschluss, der nichts weiter bewirkt, als das Dein Gegenüber einzuengen.

Loslassen heißt weder Vergessen noch Gleichgültigkeit. Es steht gerade in Partnerschaften und Beziehungen jeglicher Art, für die Fähigkeit, in Freude und Liebe an jemanden denken zu können, ohne ihn mit aller Gewalt an sich binden zu wollen. Loslassen bedeutet auch Dein Gegenüber nicht ganz aufzugeben, sondern sich und andere von den Fesseln zu befreiten, in dem wir fähig werden, fixierende Gedanken aufzugeben.

Viele Frauen sind darauf programmiert, nach äußerer Wertschätzung zu suchen. Unbewusst haben wir das Bedürfnis, ein energetisches Loch in uns zu füllen. Der Mangel an  Liebe, Zuspruch, Geborgenheit und Nähe macht es so schwer ins Loslassen zu kommen, weil wir insgeheim hoffen, jemand würde uns all das geben um unsere Wunden zu heilen. Aus diesem Blickwinkel jedoch fällt es uns schwer, das das was wir uns so sehnlichst wünschen, bereits in uns ist.

Loslassen ist der Anfang einer positiven Veränderung. Es ist der Übergang vom Misstrauen ins Vertrauen. Du wirst es spüren, Vertrauen ins Leben und den Lebensfluss bringt sofortige Erleichterung mit sich.

Du hast jeden Tag die Chance, Dich hemmungslos ins Leben zu verlieben. Du kannst sogar die Erfahrung machen vor Liebe über zu fließen, zu erblühen und sie weiterzugeben. Loslassen heißt, den Fluss der Liebe zuzulassen und Dich von ihm tragen zu lassen.

Bereitet Dir das Loslassen Schwierigkeiten? Gern gebe ich Dir kostenlose Tipps wie Du leichter ins Loslassen kommst, trage Dich dazu in meinen Newsletter ein und buche Dir ein kostenfreies 20-minütiges Beratungsgespräch. Schreib hierzu am besten eine E-Mail an loslassen@jana-sorgalla.de. Ich freue mich auf Dich!

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