Ertappst Du Dich vielleicht auch manchmal, wie Du einen inneren Dialog führst? Also ich kenne es zur Genüge. Ja, und auch ich habe hier und da den Mangel an Selbstliebe. Denn es ist bekannt, dass der innere Dialog oft ein Mangel an Selbstliebe ist.

Wenn Du den inneren Stimmen, dem inneren Dialog aufmerksam lauscht, kannst Du Deinen Mangel an Selbstliebe leicht erkennen und transformieren.

Zunächst möchte ich kurz klären, dass Selbstliebe nicht bedeutet, dass Du zur narzisstischen Egomanin wirst. Leider wird dies oft verwechselt. Durch eine gesunde Selbstliebe entsteht Harmonie zu Deinen Mitmenschen. Doch wenn ein Mangel an Selbstliebe erkennbar ist, mangelt es auch den Beziehungen in Deinem Leben an Qualität.


Selbstliebe ist, die Ursachen für die inneren Dialoge anzunehmen, zu transformieren und loszulassen.

Deine inneren Dialoge lassen sich ideal als diagnostisches Mittel nutzen. Denn im Grunde weisen sie auf – oft weit zurückliegende – emotionale Verletzungen und Traumata hin, die nie aufgelöst und losgelassen werden konnten. Unsere Zellen und unser Unterbewusstsein haben diese jedoch abgespeichert und dort arbeiten sie und Du wirst Dich weiterhin mit Selbstzweifeln quälen und Dich selbst in Frage stellen.

Wenn Du nach innen schaust, und genau beobachtest, was Dir Deine innere Stimme erzählt und um was sich Deine inneren Dialoge kreisen, wirst du höchst wahrscheinlich immer wieder auf dieselben Themen stoßen. Und – das sind Deine Themen.

Es ist egal, worum es hierbei handelt, sie sind ein wichtiger Wegweiser. Denn sie zeigen Dir genau, wo Deine Unsicherheiten liegen. Sie stehen für die Aspekte Deiner Gefühle, die Dir zeigen, welche Verletzungen Du noch mit Dir herumträgst. Egal wie alt sie sein mögen, sie sind gültig, bis Du sie Dir angeschaut und verarbeitet hast. Sie kämpfen in Dir und halten Deinen inneren Dialog auf Trab, damit Du sie Dir anschaust.

Und auch erst dann, wenn Du sie anschaust und verarbeitest, kannst Du sie loslassen. Dieses Loslassen führt dann auch automatisch dazu, das die Gedanken und Gefühle aufhören zu kreisen und der innere Dialog beendet wird. Dann finden sich Ruhe und Geborgenheit in Deinem Inneren ein.

Nur wenn Du Dich Deinen schmerzenden Gedanken stellst und sie anerkennst, kannst Du Dich von ihnen lösen.

Solange es bei Deinen inneren Dialogen noch Bewegung gibt, solange gibt es Themen, die Du noch bearbeiten solltest.

Erst dann, wenn du innerlich in die Stille kommst, erst dann, gelangst Du in den wunderbaren Flow, in dem Du Dein volles Potenzial entfalten kannst. Denn was passiert, wenn Du Deine unverarbeiteten Emotionen transformiert hast: Du wirst eine brillante Persönlichkeit!

Endlich strahlst Du mit Deinen besonderen Fähigkeiten in die Welt  und erhältst viel Anerkennung. Dein gesamtes Tun wird ein wichtiger Beitrag in der menschlichen Gemeinschaft werden.

Leider geht die alles nicht, solange Du mit diesen schmerzhaften, inneren Dialogen beschäftigt bist. Erst wenn Du die Ursache der, für viele, negativen Gefühle (doch wer sagt das sie gut oder schlecht sind?) aufgelöst hast, erst wenn Du sie loslassen kannst, wenn Du sie losgelassen hast, erst dann wirst Du innerlich frei davon.


Sobald Du Deine schmerzenden Gefühle durch freiere Gefühle ersetzt hast, beginnt Deine Persönlichkeit von innen heraus zu strahlen.

Wir alle tendieren dazu, unsere Schwächen durch Masken zu kaschieren.

Das heißt, dass Du da wo Du im Innen Deine Verletzung mit Dir trägst, diese so kaschierst, dass Du in diesem Punkt nach Außen mit ausgeprägter Sicherheit auftrittst. Dadurch versuchst du Deine Schwäche und Verletzlichkeit zu schützen. Allerdings machst Du dabei deutlich auf ihre Existenz aufmerksam. Wenn Dein Gegenüber sich mit diesen Dingen auskennt, erkennt er das sofort.


So kannst du Anerkennung stärken

Ein Mangel an Anerkennung im Innen oder Außen trägt ihre Wurzeln in verletzten Gefühlen.

Angenommen, Du stellst immer wieder fest, dass Du Dich nach Anerkennung durch andere sehnst.

Du wünschst Dir einfach nur mehr Beachtung und mehr Anerkennung Deiner Fähigkeiten.

In diesem Fall kannst Du damit arbeiten, dass Du dich selbst nicht wirklich anerkennst - der Mangel im Außen entspricht einem Mangel in Deinem Inneren.

Du selbst bist es der Deine Fähigkeiten nicht anerkennt, weil Du Dein Selbst nicht anerkennst. Deshalb bist Du ständig auf der Suche nach Anerkennung im außen. Das Außen soll Dir das liefern, was Du Dir selbst nicht liefern kannst.

Auf der Suche nach Anerkennung lehnst Du Dich permanent zu weit aus dem Fenster und verausgabst Dich. Oft bekommst Du vor lauter Anstrengung das Beste zu geben und das Wohlwollen und die Anerkennung durch andere zu erreichen, Rückenschmerzen oder rasselst in den Burnout.

Ein weiteres Beispiel:
Du wünschst Dir “mehr liebevolle Zuwendung durch andere”. Vielleicht sogar durch eine ganz bestimmte Person. Du sehnst Dich nach jemandem.

In diesem Fall fehlt es Dir an Selbstliebe, denn Du solltest Dir selbst mehr liebevolle Zuwendung geben.

Das würde dazu beitragen, die zugrunde liegende, emotionale Verletzung zu heilen. Auch bei der Arbeit mit der Selbstliebe folgen wir derselben Vorgehensweise und Entwicklung.


Wer sich, sich selbst liebevoll zuwendet, entwickelt eine gesunde Selbstliebe und benötigt liebevolle Zuwendung nicht von außen.

Es steht hierbei außer Frage, dass Du die Liebe von außen nicht genießen darfst, unbedingt sogar. Es geht darum, dass wenn Du einen liebevollen Umgang mit Dir selbst pflegst und gut für Dich sorgst und Deine Selbstliebe stärkst, dass Du dann die Zuwendung durch andere nicht nötig hast. Dann bettelst du nicht darum und bist unabhängig.

Dann kannst Du die Liebe von außen annehmen, wie ein Geschenk, dass dich bereichert. Aber ohne dieses, würdest Du aber auch keinen Mangel erleben.

Der Unterschied ist, dass Du einen bewussten Umgang mit Deiner Sehnsucht übst, die im Grunde ein Mangel an Selbstliebe ist. Denn Sehnsucht ist auch eine Sucht, nämlich die Sucht etwas zu ersehnen und hat mit gesunden Bedürfnissen nichts zu tun, sondern ist eine Form von Abhängigkeit.

Um Dich aus dieser Abhängigkeit zu befreien, brauchst Du Dir nur selbst das geben, was Dir fehlt. Dazu ist keine Analyse erforderlich, wann Dich irgendwas oder irgendwer verletzt hat.

Denn der Fokus auf das Problem hilft Dir nicht weiter, es führt eventuell dazu, dass Du Dich darin verbeißt. Setze den Fokus anstatt auf das Problem, auf die Lösung. Lenke Deine Aufmerksamkeit immer zu dem hin, was Du erreichen willst und nicht auf das was Du loslassen willst. Denn Energie folgt der Aufmerksamkeit und stärkt das, worauf Du den Fokus richtest. Also stärke die Lösung!  Lass die Verletzungen dadurch heilen.

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